Diskrete Ablaufsimulation 

Aufgrund der hohen Planungskomplexität und der Vielzahl von Einflussfaktoren bei der Konzeption moderner Produktionssysteme sind Aussagen zu Flächenbedarfen, Durchlaufzeiten und Auslastungen statisch berechnet nicht mehr in ausreichender Genauigkeit durchführbar. Der Einsatz der dynamischen Ablaufsimulation eignet sich um die Komplexität abzubilden und liefert detaillierte Erkenntnisse über die zu erwartenden Betriebsmittelauslastungen, potentielle Engpässe, benötigte Lager- und Pufferflächen in der Produktion sowie die zu erwartenden Durchlaufzeiten unter Berücksichtigung dynamischer Parameter. Aufbauend auf den Daten der zentralen Planungsdatenbank werden virtuell unter unterschiedlichen Bedarfslasten mögliche Steuerungskonzepte und Logistiksysteme simuliert, die Auswirkungen dargestellt und optimale Konzepte ausgewählt.

3D-Arbeitsplatzsimulation

Die effiziente Gestaltung von Arbeitsplätzen wird durch den Einsatz von 3D-Systemen maßgeblich beeinflusst. Neben der Überprüfung von ergonomischen Gesichtspunkten bei der Arbeitsplatzgestaltung helfen die Systeme beispielweise bei der virtuellen Ermittlung von Taktzeiten und der Überprüfung von Kollisionen eines Montagevorgangs sowohl bei der Planung technischer Anlagen als auch in Zusammenhang mit manuellen Tätigkeiten. Bereits vor dem Aufbau von Versuchsarbeitsplätzen bzw. -anlagen können Durchlaufzeiten und Flächenbedarfe an den Stationen simuliert und Erkenntnisse für weitere Optimierungen abgeleitet werden.

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