Use Case Optimierung E2E Auftragsabwicklungsprozess und systematische Produktstandardisierung
Wie konnten wir helfen?
Unser Kunde HTS TENTIQ ist ein führender Anbieter modularer Raumlösungen und verfügt über ein breites Produktportfolio für temporäre und semipermanente Gebäude. Die Auftragsabwicklung erfolgt über mehrere Fachbereiche hinweg und ist geprägt durch individuelle Kundenanforderungen und eine hohe Fertigungstiefe.
Durch die Konzeption eines standardisierten Auftragsabwicklungsprozesses konnten wir eine tragfähige Grundlage schaffen, um künftig eine höhere Prozessstabilität, Planbarkeit und Effizienz in der Auftragsabwicklung zu ermöglichen.
Die Aufgabe:
Um die Prozesse zukunftsfähig auszurichten, wurde gemeinsam mit ifp consulting ein Projekt zur Entwicklung eines Zielbilds für die Auftragsabwicklung initiiert. Weiterhin wurde die Reduzierung der Variantenvielfalt angestrebt.
Das Projekt:
Ziel war es, ein ganzheitliches Zukunftsbild für die Auftragsabwicklung zu entwickeln, das Transparenz, Planungsstabilität und Effizienz vereint. Im Fokus standen die Harmonisierung der Abläufe, die Einführung klarer Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege sowie die gezielte Reduktion der Variantenvielfalt – ohne die Flexibilität für kundenindividuelle Anforderungen einzuschränken.
Was haben wir erreicht?
Im Fokus: Kennzahlen und Ergebnisse

Kundenstimme HTS TENTIQ
Unser Beitrag
Herausforderungen:
Im Projektverlauf galt es, unterschiedliche Perspektiven und Anforderungen der Fachbereiche in ein gemeinsames Zielbild zu überführen. Die hohe Komplexität durch Sonderteile und individuelle Kundenanforderungen erforderte eine strukturierte Herangehensweise. Zudem bestand die Herausforderung darin, bestehende Systeme und Prozesse sinnvoll in das neue Konzept zu integrieren.
Herangehensweise und Methodik
Zu Beginn des Projekts wurde eine umfassende Analyse der bestehenden Auftragsabwicklungsprozesse durchgeführt. In interaktiven Workshops mit den beteiligten Fachbereichen kamen Prozesssimulationen zum Einsatz, um Potenziale und Handlungsfelder systematisch zu identifizieren. Darauf aufbauend entwickelte das Projektteam ein Zielbild für die zukünftige Auftragsabwicklung. Zentrale Elemente waren die Definition von Lieferklassen sowie die Einführung von Design Freeze und Frozen Zone zur besseren Strukturierung und Planbarkeit der Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der datenbasierten Produktstandardisierung. In einer vorgelagerten Analysephase wurden Materialstammdaten und Merkmalsausprägungen systematisch aufbereitet. Mithilfe einer Ähnlichkeitsanalyse sowie automatisierter Clustering-Methoden konnten Varianten mit hohem Standardisierungspotenzial identifiziert und anhand ähnlicher Ausprägungen gruppiert werden. Auf dieser Basis wurden konkrete Ansätze zur Standardisierung abgeleitet – insbesondere in verbrauchsintensiven Materialklassen.
Zur Erhöhung der Planungsstabilität wurde ein verbindliches Regelbuch mit klaren Rollen, Regeln und Abläufen eingeführt. Ergänzend wurde eine sogenannte „Frozen Zone“ etabliert, die eine stabile Produktionsplanung über einen definierten Zeitraum hinweg ermöglicht. Die identifizierten Maßnahmen wurden in einer priorisierten Umsetzungsroadmap gebündelt, die als strukturierter Leitfaden für die nächsten Schritte dient.
Projektinitiierung und Ist-Analyse
Im Rahmen der Ist-Analyse wurden die aktuellen Materialflüsse und die Ist-Prozesse aufgenommen sowie eine Planungsdatenbank erstellt.
Ergebnis:
Im Rahmen der Produktstandardisierung wurden verbrauchsintensive Materialklassen analysiert. Mithilfe datenbasierter Methoden konnten Varianten mit ähnlichen Merkmalen systematisch gruppiert und konkrete Standardisierungsansätze abgeleitet werden. In einer ausgewählten Klasse ließ sich die Variantenanzahl beispielsweise um 75 % reduzieren – ein wesentlicher Beitrag zur Komplexitätsreduktion und zur Vereinfachung der Abläufe vom Einkauf bis zur Produktion.
Für die Optimierung der E2E Auftragsabwicklung wurde in Prozesssimulationen und diversen, interaktiven Workshoprunden ein neuer Soll-Prozess entwickelt. Dieser zeichnet sich durch klare Zuständigkeiten, eine übergeordnete Auftragsplanung und systematischen Datenaufnahme- und Datenweitergabeverfahren aus. Es wurden über 20 Optimierungsmaßnahmen mit Verantwortlichkeiten in einer Roadmap bis ins Jahr 2028 festgelegt, um direkt mit der Umsetzung starten zu können.

Ausblick
Effizienzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit
Durch die Konzeption eines standardisierten Auftragsabwicklungsprozesses mit neuen Steuerungselementen – darunter Lieferklassen, Design Freeze, Frozen Zone sowie ein verbindliches Regelbuch – wurde eine tragfähige Grundlage geschaffen, um künftig eine höhere Prozessstabilität, Planbarkeit und Effizienz in der Auftragsabwicklung zu ermöglichen.
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