Entwicklung eines zukunftsfähigen Zielbilds für den Stahlbau
Wie konnten wir helfen?
Unser Kunde, die Firmengruppe Liebherr, ist ein familiengeführtes Unternehmen und hat knapp über 55.000 Mitarbeiter in über 150 Unternehmen weltweit. Seit ihrer Gründung vor 75 Jahren ist die Firmengruppe Liebherr heute nicht nur einer der größten Baumaschinenhersteller der Welt, sondern bietet auch in vielen weiteren Bereichen hochwertige, anwenderorientierte Produkte und Dienstleistungen an.
Wir durften das Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH mit der Entwicklung eines zukunftsfähigen Zielbilds für das Werk Bischofshofen, Österreich, unterstützen. Mit 65 Jahren Erfahrung und einem hohen Maß an Expertenwissen in der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung ist das Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH zudem für kontinuierliche Innovationen bekannt. Ein Beispiel hierfür ist das innovative XPower-Radlader-Konzept, das neue Maßstäbe hinsichtlich Treibstoffeffizienz, Leistungsstärke, Robustheit und Komfort setzt.
Die Aufgabe:
Aufgrund einer geplanten Umstellung des am Standort in Bischofshofen zu fertigenden Produktportfolios bei gleichzeitiger Erhöhung der Stückzahlen bis 2030 im Zuge der Liebherr Strategie 10.000+ steht die Produktion und Logistik im Stahlbau (IZ) des Werkes in Bischofshofen vor der Herausforderung, die notwendigen Kapazitäten hierfür zur Verfügung zu stellen.
Das Projekt:
Gemeinsam mit Liebherr sollte auf Basis der Strukturen am Standort Bischofshofen ein zukunftsfähiges Zielbild für den Stahlbau entwickelt werden, welches die technischen und organisatorischen Möglichkeiten für eine automatisierte und digitalisierte Fertigung und Logistik sowie die notwendigen Voraussetzungen zur nachhaltigen Realisierung der Liebherr Strategie 10.000+ aufzeigt.
Was haben wir erreicht?
Im Fokus: Kennzahlen und Ergebnisse

Kundenstimme Liebherr
Unser Beitrag
Herausforderungen:
Die Herausforderungen, die das Liebherr Werk in Bischofshofen in den kommenden Jahren zu meistern hat, sind vielschichtig: Anpassung der Produktions- und Logistikprozesse sowie die Steigerung der Stückzahlen stellen eine erhebliche Herausforderung in Bezug auf Produktionskapazitäten und Ressourcennutzung dar. Gleichzeitig muss gewährleistet werden, dass auch über 2030 hinaus weiteres Wachstum möglich ist. Die Fähigkeit zur Stückzahlflexibilität spielt dabei eine zentrale Rolle, was durch die Skalierbarkeit und „Atmungsfähigkeit“ der Produktion erreicht werden soll. Schließlich gilt es, den sich weiter verschärfenden Facharbeitermangel abzufedern. Dies soll durch gezielte Fortschritte in den Bereichen Digitalisierung und Automatisierung geschehen, um so die Effizienz zu steigern und die Arbeitskräfte von repetitiven Aufgaben zu entlasten.
Herangehensweise und Methodik
Die Bewältigung dieser Aufgaben erfolgte durch die Anwendung unseres ifp consulting-spezifischen Strategieplanungs-Ansatz, dessen Methodik drei wesentliche Schritte beinhaltet:
Ergebnis:
Das neu entwickelte Fertigungskonzept bietet ein zukunftsorientiertes skalierbares Modell zur nachhaltigen Weiterentwicklung des IZ-Stahlbaus. Ein zukunftsweisendes Model zur nachhaltigen Weiterentwicklung des IZ-Stahlbaus. Durch eine klare Fokussierung auf Kernkompetenzen und die gezielte Integration innovativer Technologien wird ein technologischer Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb sichergestellt. Ein wesentlicher Vorteil des neuen Konzepts liegt in der Reduzierung der Gesamtkosten um 15 % bei der Herstellung der angestrebten Stückzahl im Vergleich zum bisherigen Produktionsmodell. Zudem wird die Flächeneffizienz durch optimierte Fertigungs- und Materialflüsse um 16 % gesteigert, gemessen an den Fertigungsstunden pro Quadratmeter. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Erhöhung des Automatisierungsgrads, der langfristig dazu beiträgt, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und perspektivisch eine Schicht ohne Mitarbeiter zu ermöglichen.

Ausblick
Effizienzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit
Der Fokus der nächsten Planungsschritte liegt auf der detaillierten Ausarbeitung des neuen Fertigungskonzepts, einschließlich der Entwicklung eines präzisen Detaillayouts. Parallel dazu beginnt der IZ-Stahlbau mit der Umsetzung erster inkrementeller Verbesserungsmaßnahmen aus dem Projekt, wobei der Fokus zunächst auf Maßnahmen mit definierter hoher Priorität liegt. Neben der Detailplanung und Maßnahmenumsetzung werden detaillierte Machbarkeitsstudien für die visionären technologischen Konzepte durchgeführt, um deren Potenzial systematisch zu bewerten und eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Implementierung zu schaffen. Damit wird sichergestellt, dass die angestrebten Innovationen realisierbar sind und langfristig zur Effizienzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit des IZ-Stahlbaus beitragen.
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