Steigerung der Anlageneffizienz

Mit ifp consulting zur effizienten und reaktiven Produktion.

Der Weg zur hohen Anlageeffizienz

Störungen werden zur Routine

Anlagen mit langen Rüst- und Standzeiten führen zu hohen Kosten bei einer geringen Produktion. Eine Steigerung der Anlageneffizienz ist die Voraussetzung zur Umsetzung von schlanken Prozessen.

Geringe Anlageneffizienzen treten vor allem bei langfristig betriebenen Anlagen auf. Kleine Änderungen, die vom optimalen Setup Prozess wegführen oder kurzweilige Störungen werden von den Anlagenführern in die Routine überführt und somit nicht als ernstzunehmender Kostenfaktor wahrgenommen.

Anlagen werden unter der maximalen Geschwindigkeit betrieben, weil die Maschine unzureichend gewartet wurde und der Belastung nicht standhalten kann oder weil eventuelle Kontrollmechanismen nicht auf die richtige Geschwindigkeit der Anlage ausgelegt sind. Qualitätsprobleme sind oft auf verbesserungsfähige Prozesse oder unzureichende Wartung zurück zu führen.

Jedoch können auch komplett neue Anlagen eine geringe Effizienz aufweisen, wenn die Bedürfnisse des Kunden nicht richtig abgedeckt werden können oder wenn das Logistik- und das Produktionskonzept nicht aufeinander abgestimmt sind.

Steigerung der Anlageneffizienz

Die Gesamtanlageneffizienz wird durch drei Faktoren definiert:

  • Verfügbarkeitsfaktor
  • Leistungsfaktor
  • Qualitätsfaktor

Diese Faktoren werden hauptsächlich durch die Six Big Losses beeinflusst: 

  • Ausfälle -> Verlust an Verfügbarkeit durch Störungen oder Ausfälle im Produktionsprozess
  • Einstellung -> Verlust an Verfügbarkeit durch Rüstzeit und Werkzeugeinstellungen
  • Micro Stops -> Leistungsverlust durch häufig auftretende Stillstände von weniger als drei Minuten
  • Geschwindigkeitsverlust -> Leistungsverlust durch Produktion unter der möglichen Höchstgeschwindigkeit
  • Ausschuss beim Anfahren -> Qualitätsverluste durch Fehler/ Probleme beim Hochfahren
  • Ausschuss bei der Herstellung -> Qualitätsverluste während des Normalbetriebs (z.B. durch defekte Maschinenteile)

Wir unterstützen Sie bei der Steigerung der Anlageneffizienz

  • Break through Projekt – erste Effizienzsteigerungen innerhalb weniger Wochen
  • Durchführung OEE und Benchmarking – Analyse und ganzheitliche Bewertung der Produktion & Logistik
  • Workshops zur Erarbeitung des optimalen Orderplannings – Simulation des Orderplannings und der resultierenden Anlagenverfügbarkeit
  • Aufnahme und Analyse von Störungen/ Qualitätsproblemem
  • Betrachtung der Kapazitäten mehrerer Anlagen und Ausarbeitung der idealen Maschinenauslastung im Gesamtbild
  • Einbeziehung der Mitarbeiter an der Anlage um eine gesamtheitlich akzeptierte und langfristige Effizienzsteigerung zu garantieren
  • Reduzierung der Rüstzeit durch ein auf die Anlage abgestimmtes Storybook für das Rüsten

Faktoren des Erfolgs

Weitere Aspekte zur Steigerung der Anlageneffizienz durch konstruktive Maßnahmen bietet das Retrofitting älterer Anlagen, um diese wieder auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Unerwarteten Stillständen, welche zu einer Reduzierung der Effizienz führen, kann durch ein effektives und gut organisiertes TPM vorgebeugt werden. Ein kontinuierliches Monitoring der Anlage und dessen KPIs bietet ein wichtiges Tool, um eventuelle Abweichungen von der optimalen Performance direkt zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Hierzu ist eine leistungsfähige Performancesteuerung nötig um alle Prozesse live überwachen und auswerten zu können.

Produktionshalle

Wie kommt es zur Anlagenineffienz?

Teilweise geringe Abweichungen vom Optimalzustand summieren sich auf und führen zu langen Rüst- und Standzeiten, welche wiederum in einer geringen Verfügbarkeit der Anlagen resultieren.

Um auf Kundenwünsche kurzfristig reagieren zu können, sind Kapazitätsengpässe wegen einer geringen Anlagenauslastung um jeden Preis zu vermeiden.

Dr.-Ing. Gerhard Nowak

Sie haben Fragen?
Wir helfen gerne weiter!

Ihr Ansprechpartner: Dr. Gerhard Nowak

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