Make or Buy2026-02-11T15:34:25+01:00

Make or Buy

Wir stellen die Vor- und Nachteile von Eigenfertigung und Fremdbezug gegenüber.

Eigenfertigung oder Fremdbezug

Make or buy

Produzierende Unternehmen geraten zunehmend unter Druck ihre eigenen Fertigungskosten zu senken, um mit Wettbewerbern im Preiskampf mithalten zu können. Daher werden Unternehmen häufig mit „Make or Buy“-Entscheidungen konfrontiert, weil Zulieferer in Osteuropa, China oder anderen Low-Cost-Regionen erhebliche preisliche Vorteile versprechen, die viele Betriebe in den Industrieländern nicht bieten können.

Somit stehen Unternehmen vor der Entscheidung über ihre ideale Fertigungstiefe in Produktion und Montage oder überlegen Dienstleistungen outzusourcen, wie zum Beispiel ausgewählte Logistikleistungen.

Make or Buy in Produktion und Logistik

Durch Strukturierung der Einflussfaktoren zur richtigen Entscheidung

Was ist unser Verständnis?

Unter Make-or-Buy (MoB) wird eine Entscheidung zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug verstanden. Wichtig ist die Berücksichtigung einer langfristigen strategischen Ausrichtung und nicht die ausschließliche Konzentration auf kurzfristige Kostenvorteile. Dabei werden bei einer strategischen Make-or-Buy-Entscheidung neben den finanziellen Aspekten weitere Einflussfaktoren, wie Qualität, das Risiko von Know-How Verlust oder das Maß an Flexibilität bei der Anpassung von Prozessen, berücksichtigt. Zudem sind MoB-Entscheidungen nicht nur allein auf den Produktionsbereich beschränkt, sondern können auch Logistikleistungen, IT-Leistungen oder andere Dienstleistungen umfassen.

Welche Gründe gibt es sich mit dem Thema zu beschäftigen?

In den letzten Jahrzehnten rückte immer mehr die Konzentration auf die Kernkompetenzen und Verringerung der Fertigungstiefe in den Fokus. Jedoch bevor ein Unternehmen die Eigenfertigung aufgibt, sollte es objektiv seine Kernkompetenzen ermitteln und über eine Portfolio-Analyse strategisch bewerten. Der alleinige Vergleich von Beschaffungs- und Fertigungskosten führt jedoch langfristig zu keinem Erfolg für Ihr Unternehmen und die gesamte Supply Chain. Deswegen kann die grundlegende Entscheidung über die Eigenfertigung (Make) oder die Fremdfertigung (Buy) nicht allein anhand von monetären Faktoren bewertet werden, vielmehr ist eine langfristige strategische Entscheidung erforderlich.

Wir unterstützen Sie bei der Entscheidung Make or Buy

  • Total-Cost-of-Ownership-Analyse
  • Identifikation potenzieller Fremdvergabe-Produkte
  • Kernkompetenz-Analyse
  • Engpassidentifikation
  • Risikoanalyse
  • Qualitätsanforderungsanalyse

Faktoren des Erfolgs

Bestehende Produkte werden hinsichtlich verschiedener Merkmale analysiert, um potenzielle Kandidaten für die Fremdvergabe zu identifizieren. Neben monetär bewertbaren Faktoren, die z. B. anhand einer Total-Cost-of-Ownership-Analyse bewertet werden können, werden auch weiche Faktoren, wie die Qualitätsanforderungen berücksichtigt.

Ein weiterer Schritt bei einer Make-or-Buy-Entscheidung ist die Prüfung von aktuellen und zukünftigen Engpässen innerhalb ihrer Produktion. Zusätzlich checken wir welche Risiken bei der Fremdvergabe auftreten können und welche Produkte zu Ihren Kernkompetenzen gehören, damit diese zukünftig auch weiterhin intern gehalten werden können. Gerne unterstützen wir Sie mit unserer Erfahrung in diesem Bereich bei der Entscheidung über Eigenfertigung oder Fremdvergabe.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Make or Buy in der Supply Chain

1. Was bedeutet eine Make-or-Buy-Entscheidung?2026-02-11T15:29:57+01:00

Eine Make-or-Buy-Entscheidung beschreibt die strategische Abwägung, ob ein Unternehmen Produkte oder Komponenten selbst herstellen („Make“) oder von externen Lieferanten beziehen („Buy“) sollte. Ziel ist es, Kosten, Qualität, Flexibilität und strategische Abhängigkeiten optimal auszubalancieren.

Weiterführender Link: Leistung – Strategie und Organisation

2. Wie unterstützt ifp consulting Unternehmen bei Make-or-Buy-Analysen?2026-02-11T15:30:46+01:00

ifp consulting begleitet Unternehmen bei der systematischen Bewertung von Eigenfertigung und Fremdbezug. Mithilfe von Kostenanalysen, Risikoabschätzungen und Szenariobetrachtungen werden fundierte Entscheidungsgrundlagen geschaffen, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Weiterführender Link: Leistung – Supply Chain Management

3. Welche Faktoren sind bei einer Make-or-Buy-Entscheidung besonders wichtig?2026-02-11T15:31:26+01:00

Zu den entscheidenden Faktoren zählen Produktionskosten, Kapazitäten, Know-how, Qualitätsanforderungen, Lieferzeiten und strategische Risiken. Eine strukturierte Analyse dieser Kriterien ermöglicht eine objektive und nachhaltige Entscheidungsfindung.

Weiterführender Link: Insight – Resiliente Lieferketten aufbauen

4. Welche Vorteile bietet eine professionelle Make-or-Buy-Analyse?2026-02-11T15:34:01+01:00

Eine fundierte Make-or-Buy-Analyse führt zu Kostentransparenz, reduziert Risiken und stärkt die strategische Ausrichtung der Wertschöpfungskette. Unternehmen können dadurch ihre Ressourcen gezielter einsetzen und ihre Wettbewerbsposition verbessern.

Weiterführender Link: Insight – Nachhaltige Supply Chains gestalten

Denise Pohlig

Sie haben Fragen?
Wir helfen gerne weiter!

Ihre Ansprechpartnerin: Denise Pohlig

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